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NADA Elternbroschuere 2016

Doping hat meistens eine Geschichte NICHT AUS DEM NICHTS: DOPING HAT MEISTENS EINE GESCHICHTE Doping ist immer mit erheblichen Risiken verbunden – sowohl für die eigene Gesund-heit als auch für Karriere und Lebensplanung. Und doch wird immer wieder versucht, die Leistungsfähigkeit des eigenen Körpers mit Hilfe von Dopingsubstanzen zu stei-gern und damit die eigenen körperlichen Grenzen zu überschreiten. Der bewusste Griff zu verbotenen Substanzen oder Methoden kommt aber in der Regel nicht aus heiterem Himmel. Die Ursachen und Hintergründe für eine solche Entscheidung sind vielfältig und reichen vom Erfolgsdruck im Hochleistungssport bis hin zu Lernerfah-rungen in der Kindheit, die das Entstehen einer Dopingmentalität begünstigen. 22 Selbstvertrauen schützt vor Doping Es kommen oft viele verschiedene Faktoren zusammen, die zu einer bewussten Entscheidung für Doping führen. Sie können jedoch viel dazu beitragen, dass Ihr Kind auf sich selbst und seine eigene Leistungsfähigkeit vertraut – ohne auf verbotene Substanzen zurückzugreifen: Unterstützen Sie Ihr Kind darin, mit Leistungsdruck, Niederlagen und Krisen richtig umzugehen, konstruktive Wege zur Prob-lemlösung zu finden und sich zu einer starken Persönlich-keit zu entwickeln. Schlechte Berater meiden! Oftmals sind es nicht die Athleten selbst, die aktiv eine Dopingstrategie verfolgen. In vielen Fällen wird ihnen die Anwendung der verbotenen Substanzen und Methoden von schlechten Beratern, falschen Freunden und leider auch von Trainern nahegelegt. Dabei wird das Angebot des Dopings meist verharmlosend als „Optimierung der Ernährung“ oder „unterstützende Maßnahme“ darge-stellt. Die Hemmschwelle zum Doping wird auf diese Wei-se herabgesetzt.


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