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NADA Elternbroschuere 2016

Es geht auch ohne Bestleistungen auch ohne Doping Gesund leben und ernähren Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit gezielt verbessern Es gibt viele Möglichkeiten, wie Ihr Kind seine Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit optimieren kann, ohne auf leistungssteigernde Mittel zurückgreifen zu müssen. Auch internationale Spitzenleis-tungen Die drei Ernährungs-Grundregeln 1. Kombination Es gibt kein Lebensmittel, welches alle Nährstoffe enthält, um den Bedarf des Körpers zu decken. Daher müssen verschiedene Nähr-stoffe 2. Variation Je unterschiedlicher die ausgewählten Lebensmittel sind – also Gemüse, Obst, Brot, Nudeln, Hülsenfrüchte, Milchprodukte, Fisch, Fleisch, Eier etc. –, umso eher werden alle Nährstoffe abgedeckt. 3. Unverarbeitete Lebensmittel Lebensmittel in ihrer reinen, unverarbeiteten Form sind norma-lerweise Fertiggerichte. 30 sind so erreichbar. Vor allem kommt es darauf an, dass Ihr Kind viel für seine körperliche Gesundheit tut, sich sportart-gerecht ernährt und ein Gleichgewicht herstellt zwischen Belas-tung und Entlastung. Ein gesunder Lebensstil ist nicht nur in Trai-nings- und Wettkampfzeiten notwendig. Sie können Ihre Tochter oder Ihren Sohn dabei in vielfältiger Weise tatkräftig unterstützen, z. B. bei der Ernährung oder Freizeitgestaltung. Ausgewogene Ernährung: Die Mischung macht’s Eine ausgewogene Versorgung mit allen Nährstoffen ist wichtig, um langfristig gesund und leistungsfähig zu sein. Dazu gehören Kohlenhydrate, Eiweiße, Vitamine, Mineralstoffe und Fette. Um dem Nährstoffbedarf des Körpers gerecht zu werden, sollten fol-gende Ernährungsregeln beachtet werden. und Lebensmittel kombiniert werden. nährstoffreicher und auch energieärmer als bereits ver-arbeitete Lebensmittel wie Gebäck, Pizza, Pommes, Kekse, oder Individuellen Ernährungsplan erstellen Der Energiebedarf ist individuell unterschiedlich und von Sportart zu Sportart verschieden. Deshalb ist es für die Zusammenstellung der Ernährung wichtig, sich zunächst intensiv mit der Sportart und den jeweiligen Trainingsbelastungen auseinanderzusetzen. Ergänzend zu den allgemeinen Tipps kann es also sinnvoll sein, zusammen mit einem Ernährungsberater einen Plan zu Menge, Zusammensetzung, Timing und individuellen Besonderheiten (Al-lergien, Unverträglichkeiten, besondere Ernährungsformen wie vegetarische Ernährung) zu erarbeiten. Geeignete Ernährungsbe-rater fi nden Sie an Ihrem Olympiastützpunkt. Zudem können Sie auf der Website des Verbandes der Diätassis-tenten (VDD) gezielt nach Ernährungsberatern in der Nähe mit Ar-beitsschwerpunkt „Ernährung im Sport“ suchen. Die gesetzlichen Krankenkassen bezuschussen möglicherweise die Kosten einer Ernährungsberatung. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse. Tipps für eine bedarfsgerechte Ernährung: • Stimmen Sie die Ernährung auf die Sportart Ihres Kindes ab, am besten zusammen mit einem Ernährungsberater. • Planen Sie feste Mahlzeitenstrukturen für Ihr Kind ein, die auf die Trainingszeiten abgestimmt sind. • Essen Sie möglichst gemeinsam mit der ganzen Familie. • Ihr Kind sollte täglich mindestens 1,5 bis 3 Liter Wasser trinken. Geben Sie Ihrem Kind zur Schule und zum Training Mineralwasser oder Saftschorle im Verhältnis 2:1 mit. • Täglich 5 Portionen verschiedenfarbiges Obst und Ge- müse, roh oder als Beilage, z. B. ein Stück Paprika zum Pausenbrot, Obstsalat, Gemüsesuppe zum Abendessen. • Deckung des täglichen Kohlenhydratbedarfs über Vollkornprodukte wie Müsli, Brot, Nudeln und Reis. • Täglich Milch, Joghurt und Käse. • 1- bis 2-mal die Woche Fisch, fettarmes Fleisch, Eier. • Ergänzend dazu Nüsse, Kerne, Sprossen und ein Schuss Raps- oder Walnussöl zum Salat und Gemüse. • Wenig Süßigkeiten und Softdrinks.


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