[
    {
        "id": 1,
        "question": "Wofür wird der biologische Athletenpass (engl. Athlete Biological Passport) verwendet?",
        "correctAnswer": "A",
        "answerText": "Der biologische Athletenpass dient der Dokumentation bestimmter Blutwerte. Ein von der Norm abweichender Wert kann, bei Überschreitung bestimmter Grenzwerte, als ein indirektes Nachweisverfahren für Manipulation genutzt werden.",
        "options": {
            "A": "Um Manipulation von Blut oder Blutbestandteilen nachvollziehen zu können.",
            "B": "Um die biologischen Daten der Athleten, wie z.B. Körpergröße oder Ruhepuls abrufen zu können.",
            "C": "Um bei Wettkämpfen im Ausland die medizinischen Daten des*der Athlet*in besser vergleichen zu können.",
            "D": "Um Manipulation von genetisch veränderten Zellen nachvollziehen zu können."
        }
    },
    {
        "id": 2,
        "question": "Als \"Whereabouts\" bezeichnet man…",
        "correctAnswer": "B",
        "answerText": "Je nach Testpoolzugehörigkeit haben Athlet*innen unterschiedliche Meldepflichten. Die Angaben zu Aufenthaltsorten, den sog. \"Whereabouts\", sind notwendig, um Athlet*innen unangekündigt kontrollieren zu können. Dazu zählen bspw. Übernachtungsort, Traingsstätte, Wettkampfort, Hotels, Schule oder Universität.",
        "options": {
            "A": "…unangekündigte Trainingskontrollen an ungewöhnlichen Orten.",
            "B": "…Aufenthaltsorte im Rahmen der Meldepflichten in ADAMS.",
            "C": "…in ADAMS hinterlegte Aufenthaltsorte an denen keine unangekündigten Dopingkontrollen stattfinden dürfen.",
            "D": "…Gründe, weshalb der*die Athlet*in sich an einem Ort aufhält."
        }
    },
    {
        "id": 3,
        "question": "Was befindet sich im sog. \"Monitoring Program\"?",
        "correctAnswer": "A",
        "answerText": "Das \"Monitoring Program\" beschäftigt sich mit Substanzen und Methoden, die noch nicht auf der Verbotsliste stehen, aber eventuell zur Leistungssteigerung missbraucht werden könnten. Diese werden auf neue wissenschaftliche Erkenntnisse geprüft und ggf. der Verbotsliste hinzugefügt.",
        "options": {
            "A": "Von der WADA unter Beobachtung stehende Substanzen und Methoden.",
            "B": "Von der WADA unter Beobachtung stehende Athlet*innen.",
            "C": "Von der WADA unter Korruptionsverdacht stehende internationale Sportverbände.",
            "D": "Archivdaten der WADA zu weltweit erfassten Dopingverstößen."
        }
    },
    {
        "id": 4,
        "question": "Warum stehen Plasma-Expander auf der Verbotsliste?",
        "correctAnswer": "C",
        "answerText": "Plasma-Expander senken durch Erhöhung des Blutvolumens den Hämatokritwert und können somit bspw. den Missbrauch von EPO verschleiern. Sie sind, wie alle Maskierungsmittel, zu jeder Zeit verboten.",
        "options": {
            "A": "Sie erhöhen den Hämatrokritwert und gelten somit als Blutdoping.",
            "B": "Da sie, ähnlich wie eine Katheterisierung, als unerlaubte Methode gelten.",
            "C": "Sie erhöhen das Blutvolumen und gelten somit als Maskierungsmittel.",
            "D": "Da diese das Blutvolumen senken, den Hämatrokritwert stark erhöhen und zudem sehr gesundheitsschädlich sind."
        }
    },
    {
        "id": 5,
        "question": "Der Begriff RADO bedeutet:",
        "correctAnswer": "D",
        "answerText": "Nicht jedes Land hat eine eigene Nationale Anti-Doping Organisation (NADO). Der Zusammenschluss verschiedener Länder, die keine NADO haben nennt sich Regional Anti-Doping Organization, kurz RADO.",
        "options": {
            "A": "Rich Anti-Doping Official",
            "B": "Registered Anti-Doping Officer",
            "C": "Reliable Anti-Doping Organization",
            "D": "Regional Anti-Doping Organization"
        }
    },
    {
        "id": 6,
        "question": "Was versteht man unter einem indirekten Nachweisverfahren im Anti-Doping Kontext?",
        "correctAnswer": "A",
        "answerText": "Bei indirekten Nachweisverfahren wird nicht die gesuchte Dopingsubstanz selbst in der Probe nachgewiesen, sondern deren Auswirkungen auf bestimmte Werte in Blut oder Urin. Beispiele hierfür sind das Verhältnis zwischen Testosteron und Epitestosteron oder unnatürlich hohe Hämatokritwerte durch EPO-Missbrauch bzw. Blutdoping.",
        "options": {
            "A": "Ein Verfahren der Probenanalyse, bei dem keine Substanz, sondern mögliche Auswirkungen auf bestimmte Werte im Blut oder Urin nachgewiesen werden.",
            "B": "Ein Verfahren, das Nachweise durch die Befragung des Umfeldes ermitteln kann.",
            "C": "Ein Verfahren, das durch das Vorhandensein einer verbotenen Substanz einen Nachweis auf Doping liefern kann.",
            "D": "Ein Verfahren zur Analyse von sportlichen Leistungsdaten mit Hilfe dessen Rückschlüsse auf Dopingverstöße gezogen werden."
        }
    },
    {
        "id": 7,
        "question": "Mit einem Refraktometer wird bei einer Dopingkontrolle…",
        "correctAnswer": "C",
        "answerText": "Das Refraktometer ist ein Messgerät zur Bestimmung der Dichte von transparenten Stoffen - flüssig oder fest. Im Rahmen einer Dopingkontrolle wird mit dem Refraktometer die Dichte des Urins gemessen.",
        "options": {
            "A": "…die Zusammensetzung des Urins gemessen.",
            "B": "…die Farbe des Urins bestimmt.",
            "C": "…die Dichte des Urins gemessen.",
            "D": "…die Menge des Urins gemessen."
        }
    },
    {
        "id": 8,
        "question": "Welche Aussage(n) sind richtig? Diuretika...",
        "correctAnswer": "A,C,D",
        "answerText": "Diuretika wirken auf die Niere und fördern die Ausscheidung von Urin. Diuretika zählen zu den sog. Maskierungsmitteln und können eine Urinprobe verwässern und somit verschleiern.",
        "options": {
            "A": "...sind ursprünglich zur Behandlung von Niereninsuffizienz vorgesehen.",
            "B": "...sind ursprünglich zur Behandlung von Schilddrüsenfehlfunktionen vorgesehen.",
            "C": "…steigern nicht direkt die Leistungsfähigkeit.",
            "D": "...führen zu Störungen im Flüssigkeitshaushalt und Krämpfen."
        }
    },
    {
        "id": 9,
        "question": "Wofür steht die Abkürzung DCF?",
        "correctAnswer": "D",
        "answerText": "Das DCF, zu Deutsch Dopingkontrollformular, ist ein Formular, in das Formalitäten und Besonderheiten im Rahmen einer Dopingkontrolle eingetragen werden. Inzwischen wird das DCF \"paperless\" auf einem Tablet verwendet und am Ende einer Kontrolle sowohl vom Kontrollpersonal als auch von Seiten des*der konntrollierten Athlet*in unterzeichnet.",
        "options": {
            "A": "Doping-Contract-File",
            "B": "Doping-Controll-Fail",
            "C": "Double-Control-Form",
            "D": "Doping-Control-Form"
        }
    },
    {
        "id": 10,
        "question": "Ist die folgende Aussage korrekt? \"Das einstündige Testzeitfenster kann bis unmittelbar vor Beginn auf einen späteren Zeitpunkt verlegt werden.\"",
        "correctAnswer": "A",
        "answerText": "RTP-Athlet*innen müssen über ADAMS für jeden Tag ein einstündiges Zeitfenster angeben, in dem sie garantiert für Dopinkontrollen angetroffen werden können. In Ausnahmefällen kann diese Teststunde bis unmittelbar vor Beginn auf einen späteren Zeitpunkt des selben Tages verlegt werden, um so ggf. eine versäumte Kontrolle zu vermeiden.",
        "options": {
            "A": "Ja",
            "B": "Nein"
        }
    },
    {
        "id": 11,
        "question": "Erhält der*die Athlet*in umgehend einen sog. \"Strike\" sobald er*sie nicht zu einer Kontrolle angetroffen werden kann?",
        "correctAnswer": "A,D",
        "answerText": "Sog. \"Strikes\" können für versäumte Kontrollen innerhalb des von einem*einer Athlet*in individuell angegebenen 60-minütigen Testzeitfensters (RTP) sowie unvollständigen oder falschen Angaben der Aufenthaltsorte (RTP und NTP) festgestellt werden. Jedes Versäumnis wird unter Berücksichtigung einer Stellungnahme des*der Athlet*in von der NADA geprüft.",
        "options": {
            "A": "Nein, mögliche Versäumnisse werden von der NADA in einem Gremium geprüft.",
            "B": "Ja, sobald ein*e Athlet*in nicht zu einer Kontrolle angetroffen wurde, erhält er*sie einen \"Strike\".",
            "C": "Nein, solange der*die Athlet*in die Probe innerhalb von 120 Minuten abgibt oder die Meldepflichten nachreicht.",
            "D": "Nein, der*die Athlet*in hat zuerst die Möglichkeit zu einer verpassten Kontrolle Stellung zu nehmen."
        }
    },
    {
        "id": 12,
        "question": "Was sind mögliche Nebenwirkungen einer hohen Dosierung von Amphetaminen?",
        "correctAnswer": "B,C,D",
        "answerText": "Amphetamine gehören zur Gruppe der Stimulantien. Durch Verengung der Blutgefäße in der Peripherie kommt es zu gefährlichem Blutdruckanstieg und Wärmestau. Die Anwendung in hoher Dosierung bzw.  Regelmäßigkeit kann außerdem Halluzinationen, Psychosen und schwere psychische Abhängigkeit auslösen.",
        "options": {
            "A": "Tremor der Muskulatur",
            "B": "Herzinfarkt",
            "C": "Schwere psychische Abhängigkeit",
            "D": "Psychosen und Halluzinationen"
        }
    },
    {
        "id": 13,
        "question": "Syntetisch hergestellte EPO-Präparate lassen sich...",
        "correctAnswer": "D",
        "answerText": "Erythropoetin (EPO) ist ein körpereigenes Hormon und für die Bildung roter Blutkörperchen zuständig. Gleichzeitig kann EPO auch künstlich hergestellt und besonders im Ausdauersport missbräuchlich angewendet werden. Der direkte Nachweis von synthetisch hergestelltem EPO in Blut und Urin ist von der WADA zugelassen.",
        "options": {
            "A": "…nur anhand zwei zeitnah (max. 48 Std.) aufeinanderfolgenen Kontrollen nachweisen.",
            "B": "...nur mit regelmäßigen Kontrollen und einem Blutpass bei dem*der Athlet*in nachweisen.",
            "C": "…nicht von körpereigenen EPO unterscheiden.",
            "D": "…mit einem direktem Nachweis im Blut und Urin vom körpereignenen EPO unterscheiden."
        }
    },
    {
        "id": 14,
        "question": "Was passiert, wenn der*die Athlet*in eine Kontrolle verweigert?",
        "correctAnswer": "B",
        "answerText": "Wenn das Kontrollpersonal eine*n Athlet*in zur Kontrolle auffordert, muss er*sie diese in jedem Fall antreten. Die Verweigerung einer Dopingkontrolle ist ein eindeutiger Verstoß gegen die Anti-Doping-Bestimmungen und wird geahndet wie die Anwendung einer verbotenen Substanz oder Methode - in der Regel mit einer Sperre von bis zu vier Jahren.",
        "options": {
            "A": "Der*die Athlet*in erhält einen Strike und bekommt eine Verwarnung.",
            "B": "Es ist eine Sperre von vier Jahren vorgesehen.",
            "C": "Es ist eine Sperre von zwei Jahren vorgesehen.",
            "D": "Es ist eine reduzierte Sperre von sechs Monaten vorgesehen."
        }
    },
    {
        "id": 15,
        "question": "Welche Substanz ist in bestimmten Sportarten (z.B. Golf, Bogenschießen, Motorsport) von der WADA verboten?",
        "correctAnswer": "D",
        "answerText": "Betablocker sind von der WADA in den Sportarten Billard, Bogenschießen, Darts, Golf, Motorsport, Schießen, Skifahren\/Snowboarding und Unterwassersport verboten. Alkohol steht seit 2018 nicht mehr auf der WADA-Verbotsliste. Die Verbände können jedoch selber über ein Verbot entscheiden.",
        "options": {
            "A": "Alkohol",
            "B": "Cannabinoide",
            "C": "Nikotin",
            "D": "Betablocker"
        }
    },
    {
        "id": 16,
        "question": "Den Antrag auf eine medizinische Ausnahmegenehmigung (TUE) überprüft und genehmigt…",
        "correctAnswer": "D",
        "answerText": "Das Ressort Medizin der NADA überprüft TUE-Anträge und leitet diese an das TUE-Komitee weiter. Das Komitee hat 21 Tage Zeit, den Antrag zu genehmigen oder abzulehnen. Testpool-Athlet*innen müssen mind. 30 Tage vor der medizinisch notwendigen Anwendung einer verbotenen Substanz einen TUE-Antrag bei der NADA einreichen. Bei Nicht-Testpool-Athlet*innen greift die sog. retroaktive TUE-Regelung.",
        "options": {
            "A": "...der verantwortliche Arzt des zuständigen Olympiastützpunkts.",
            "B": "...das Kontrollpersonal und die Anti-Doping-Komission.",
            "C": "...das Anti-Doping-Komitee und das Ressort Prävention.",
            "D": "...das Ressort Medizin der NADA und das TUE-Komitee."
        }
    },
    {
        "id": 17,
        "question": "Wann darf eine Dopingkontrolle abgebrochen werden?",
        "correctAnswer": "B",
        "answerText": "Im Gegensatz zu Blutkontrollen werden Urinkontrollen - auch bei mehrfachem Nichterreichen der geforderten Mindestwerte (Menge oder Dichte) - nicht abgebrochen, sondern bis zur erfolgreichen Abgabe ausgeweitet.",
        "options": {
            "A": "Wenn der*die Athlet*in nicht die geforderte Mindestmenge an Urin abgeben kann.",
            "B": "Nach drei erfolglosen Versuchen der Blutentnahme.",
            "C": "Wenn nach dreimaligem Versuchen die Urindichte weiterhin zu gering ist.",
            "D": "Wenn der*die Athlet*in bereits am selben Tag kontrolliert wurde."
        }
    },
    {
        "id": 18,
        "question": "Welche der folgenden Substanzen zur Asthmamedikation sind unter Einhaltung bestimmter Grenzwerte erlaubt?",
        "correctAnswer": "A,C,D",
        "answerText": "Bei der Anwendung von Asthmamitteln ist Vorsicht geboten. Einige Präparate enthalten Kortison und\/oder Beta-2-Agonisten und müssen mit einer TUE für Testpool-Athlet*innen bzw. einer retroaktiven TUE bei Nicht-Testpool-Athlet*innen beantragt werden. Die Beta-2-Agonisten Formoterol, Salbutamol, Salmeterol und Vilanterol unterliegen unterschiedlichen Grenzwerten. Werden diese ohne (retroaktiven) TUE überschritten, liegt ein Dopingverstoß vor.",
        "options": {
            "A": "Formoterol",
            "B": "Fenoterol",
            "C": "Salmeterol",
            "D": "Vilanterol"
        }
    },
    {
        "id": 19,
        "question": "Welche Antwort(en) sind richtig? Insulin....",
        "correctAnswer": "A,B,D",
        "answerText": "Insulin ist ein körpereigenes Hormon und wird zur therapeutischen Anwendung bei Diabetes genutzt. Die Verabreichung von Insulin ist im Leistungssport immer verboten und bedarf zur medizinischen Anwendung eine TUE bei Testpool-Athlet*innen bzw. retroaktiven TUE bei Nicht-Testpool-Athlet*innen.",
        "options": {
            "A": "…kann zu Wassereinlagerung und Unterzuckerung führen.",
            "B": "…beschleunigt den Muskelaufbau und erhält Muskelmasse.",
            "C": "...steigert die Aufmerksamkeit und führt zu einer Erhöhung der Belastungsgrenze.",
            "D": "…ist ein lebenswichtiges Proteohormon."
        }
    },
    {
        "id": 20,
        "question": "Welche Antwort(en) sind richtig? Cannabinoide...",
        "correctAnswer": "A,B,C",
        "answerText": "Cannabinoide, wie Tetrahydrocannabinol (THC), können einen angstunterdrückenden Effekt haben und die Risikobereitschaft erhöhen. Cannabis zählt zu den im Wettkampf verbotenen Substanzen. Der Konsum von Cannabis ist je nach Dosis, Regelmäßigkeit und physiologischen Merkmalen (z.B. Größe, Gewicht) mehrere Wochen bis Monate im Urin nachweisbar.",
        "options": {
            "A": "…sind mehrere Wochen bis Monate nachweisbar.",
            "B": "…können Angst unterdrücken und die Risikobereitschaft erhöhen.",
            "C": "…sind nur im Wettkampf verboten.",
            "D": "…steigern die Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit."
        }
    },
    {
        "id": 21,
        "question": "Welche der Methoden sind verboten?",
        "correctAnswer": "B,C,D",
        "answerText": "Jede*r Athlet*in darf Blutspenden. Bluttransfusionen, Blutplasmaspenden und Dialyse zählen jedoch zu den verbotenen Methoden. Blutplasmaspenden sind verboten, da hierbei gefiltertes Blut in den Körper zurückgeführt wird. Für medizinisch notwendige Bluttransfusionen oder eine Dialyse benötigen Athlet*innen je nach Testpool-Zugehörigkeit eine TUE bzw. eine retroaktive TUE bei Nicht-Testpool-Athlet*innen.",
        "options": {
            "A": "Blutspenden",
            "B": "Bluttransfusionen",
            "C": "Blutplasmaspenden",
            "D": "Dialyse"
        }
    },
    {
        "id": 22,
        "question": "In welchem Zeitfenster kann ein*e Athlet*in bei einem Wettkampf für eine Dopingkontrolle vorgesehen sein?",
        "correctAnswer": "C",
        "answerText": "Wenn ein Wettkampf bspw. an einem Samstag um 15:00 Uhr startet, so beginnt das Zeitfenster für Wettkampfkontrollen bereits am Freitag um 15:00 Uhr und endet am Sonntag um 15:00 Uhr. So kann es sein, dass Wettkampfteilnehmende auch am Freitag oder Sonntag für eine Wettkampfkontrolle vorgesehen sind.",
        "options": {
            "A": "Athlet*innen können nur am gleichen Tag auf dopingrelevante Substanzen getestet werden.",
            "B": "Athlet*innen können zwei Stunden vor und sechs Stunden nach dem Wettkampf getestet werden.",
            "C": "Das Zeitfenster umfasst die 24 Stunden vor und nach dem eigentlichen Wettkampf.",
            "D": "Das Zeitfenster beginnt bzw. endet mit Betreten bzw. Verlassen des Wettkampfgeländes."
        }
    },
    {
        "id": 23,
        "question": "Wo liegen die deutschen Labore, die gemäß ihrer WADA-Akkreditierung Dopingproben analysieren dürfen?",
        "correctAnswer": "B",
        "answerText": "Die von der NADA genommenen Urin- und Blutproben werden in den beiden WADA-akkreditierten Laboren in Köln und Kreischa bei Dresden analysiert. Die Institute sind wesentlicher Bestandteil des Kontrollsystems. Mit ihrer Forschungsarbeit und der Expertise tragen sie zusätzlich zur Weiterentwicklung des Doping-Kontroll-Systems in Deutschland bei.",
        "options": {
            "A": "Berlin\/Frankfurt",
            "B": "Köln\/Kreischa",
            "C": "Leipzig\/Heidelberg",
            "D": "Bonn\/Potsdam"
        }
    },
    {
        "id": 24,
        "question": "Narkotika werden im Leistungssport missbräuchlich verwendet, ...",
        "correctAnswer": "C",
        "answerText": "Als Narkotika gelten laut Verbotsliste bestimmte starke Schmerzmittel. Typische Beispiele dieser im Wettkampf verbotenen Substanzen sind Morphin, Heroin oder Methadon. Narkotika können die Konzentrations- und Koordinationsfähigkeit beeinträchtigen, führen zu Stimmungsveränderungen, psychischen Störungen und besitzen ein großes Suchtpotential.",
        "options": {
            "A": "... weil sie eine aufputschende Wirkung haben.",
            "B": "... weil sie eine muskelaufbauende Wirkung haben.",
            "C": "... weil sie eine schmerzstillenden Wirkung haben.",
            "D": "…weil sie eine sättigende Wikung haben."
        }
    },
    {
        "id": 25,
        "question": "Wie lange bleibt die B-Probe nach Analyse der A-Probe im Labor eingefroren?",
        "correctAnswer": "C",
        "answerText": "Sollte die A-Probe bei der Analyse negativ sein, so bleibt die B-Probe mindestens 3 Monate lang im Labor eingefroren. Dies ist notwendig, damit zu einem späteren Zeitpunkt gegebenenfalls nochmal eine Analyse durchgeführt werden kann. Fun fact: Proben bei Olympischen Spielen werden mit Hilfe entsprechender Lagerungsmöglichkeiten sogar bis zu 10 Jahre aufbewahrt.",
        "options": {
            "A": "Mind. 1 Jahr",
            "B": "Mind. 6 Monate",
            "C": "Mind. 3 Monate",
            "D": "Mind. 4 Wochen"
        }
    },
    {
        "id": 26,
        "question": "Wie verhältst Du Dich als Leistungssportler*in bei Krankheit im Ausland?",
        "correctAnswer": "B",
        "answerText": "Viele ausländische Präparate haben den gleichen Namen wie deutsche Medikamente, allerdings können die Substanzen dennoch unterschiedlich sein. Sowohl in Deutschland als auch besonders im Ausland ist es wichtig, sich im Krankheitsfall sehr genau über die Inhaltststoffe von Medikamenten zu informieren. In Deutschland hilft dabei die NADAmed, im Ausland z.B. Global DRO.",
        "options": {
            "A": "Da die NADAmed sowohl die in Deutschland als auch alle weltweit zugelassenen Medikamente beinhaltet, bist du damit auch im Ausland auf der sichereren Seite.",
            "B": "Da ausländische Medikamente teilweise andere Substanzen enhalten können als in Deutschland, nutze eine int. Medikamentendatenbank z.B. Global DRO"
        }
    },
    {
        "id": 27,
        "question": "Wann sind intravenöse Infusionen verboten?",
        "correctAnswer": "D",
        "answerText": "Ab einem bestimmten Grenzwert fallen intravenöse Infusionen unter die verbotenen Methoden. Zu jeder Zeit verboten sind intravenöse Infusionen von insgesamt mehr als 100 ml innerhalb von 12 Stunden, egal in welchem Kontext. Bei Missachtung des Verbots droht Athlet*innen eine Sperre von bis zu vier Jahren.",
        "options": {
            "A": "Intravenöse Infusionen von bis zu 100 ml innerhalb eines Zeitraums von 24 Stunden sind immer verboten.",
            "B": "Intravenöse Infusionen sind nur im Wettkampf verboten.",
            "C": "Wenn es sich um eine erlaubte Substanz handelt, können Infusionen in jeder Dosierung verabreicht werden.",
            "D": "Intravenöse Infusionen von insgesamt mehr als 100 ml innerhalb von 12 Stunden sind zu jeder Zeit verboten."
        }
    },
    {
        "id": 28,
        "question": "Woher stammt der Begriff \"Doping\"?",
        "correctAnswer": "C",
        "answerText": "Den Begriff Doping haben die Buren, die weißen Einwanderer Südafrikas, und später die Engländer von den Eingeborenen übernommen. Er kennzeichnete in der Folgezeit generell Getränke mit stimulierender Wirkung. Im Jahre 1889 tauchte der Begriff zum ersten Mal in einem englischsprachigen Lexikon auf.",
        "options": {
            "A": "Aus Südamerika - als Bezeichnung für ein Mittel zur Erhöhung der Fruchtbarkeit, das früher vor allem in der Viehzucht eingesetzt wurde.",
            "B": "Der Begriff kommt aus Südasien und war der Name für eine Therme, deren Wasser dem Mythos nach stimulierende Wirkung hat.",
            "C": "Ursprünglich aus Südafrika. Der Begriff bezeichnet einen starken Schnaps, den die Eingeborenen anlässlich von Festen und Kulthandlungen getrunken haben.",
            "D": "Der Begriff stammt aus der chinesischen Ming-Dynastie (1368-1644). \"Dó-Ping\" war eine fruchtbare Provinz, die im ganzen Reich für besonders gesunden Reisanbau bekannt war."
        }
    },
    {
        "id": 29,
        "question": "Was ist Snus?",
        "correctAnswer": "B",
        "answerText": "\"Snus\" ist Kautabak, der unter die Oberlippe gesteckt wird und vor allem im Eishockey verbreitet konsumiert wird. Wie Zigaretten enthält Snus Nikotin und hat dieselben gesundheitlichen Risiken und Nebenwirkungen. Nikotin ist aktuell nicht verboten, befindet sich jedoch im \"Monitoring Program\" der WADA und wird beobachtet. Aufgrund der gesundheitlichen Risiken ist von Snuns abzuraten.",
        "options": {
            "A": "Eine neue Sportart, die bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang (Südkorea) vorgestellt wurde.",
            "B": "Ein Oral- bzw. Kautabak, der vor allem im Wintersport verbreitet ist und eine hohe Konzentration an Nikotin enthält.",
            "C": "Ein sehr beliebtes, eiweißhaltiges Nahrungsergänzungsmittel, das in Skandinavien hergestellt wird.",
            "D": "Das Maskottchen der WADA, eine Art Trüffelschwein mit ausgeprägem Geruchssinn für verbotene Substanzen."
        }
    },
    {
        "id": 30,
        "question": "Wie verhältst du dich, wenn du zu einer Kontrolle aufgefordert wirst, sich das Kontrollpersonal aber nicht mit dem entsprechenden Kontrollausweis ausweisen kann?",
        "correctAnswer": "A",
        "answerText": "Das Dopingkontrollpersonal muss mit dem Kontrollausweis nachweisen können, dass er oder sie beauftragt wurde eine reguläre Dopingkontrolle durchzuführen. Sofern dies nicht der Fall ist, muss dies im Kontrollformular (DCF) vermerkt werden. Du darfst dann den Test verweigern und solltest dich umgehend mit deinem Sportverband und der NADA in Verbindung setzen.",
        "options": {
            "A": "Sofern sich das Kontrollpersonal nicht mit einem offizillen Kontrollausweis ausweisen kann, darfst du die Kontrolle verweigern.",
            "B": "Du bittest zwingend eine Vertrauensperon (z.B. Trainer*in) darum bei der Kontrolle anwesend zu sein um die Kontrolle zu beobachten. Wenn zwei Personen anwesend sind, kann die Kontrolle regulär durchgeführt werden.",
            "C": "Solange dir das Kontrollpersonal einen deutschen Personalausweis vorzeigen kann, findet die Kontrolle regulär statt.",
            "D": "Sofer sich das Kontrollpersonal nicht mir einem offiziellen Kontrollausweis ausweisen kann, ist nur eine Urin-, aber keine Blutprobe zulässig."
        }
    },
    {
        "id": 31,
        "question": "Bei welchen Olympischen Spielen wurden erstmals Dopingkontrollen durchgeführt?",
        "correctAnswer": "B",
        "answerText": "Die ersten Dopingkontrollen fanden bei den Olympischen Spielen 1968 in Grenoble statt.",
        "options": {
            "A": "1936 in Berlin.",
            "B": "1968 in Grenoble.",
            "C": "1992 in Barcelona.",
            "D": "2000 in Sydney."
        }
    }
]