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Pro Athletes Glückwunsch -
Du bist ein Vorbild!

In Deinem Einsatz für saubere Leistung und in Deiner Vorbildrolle für jüngere Athlet*innen wollen wir Dich unterstützen. Und sind überzeugt: Mit ein paar Anregungen, bekommst Du das gut hin.

Mach den Test

Unseren Standpunkt zu Doping kannst Du Dir denken. Aber kennst Du Deinen eigenen überhaupt? Los, klären wir das!

Wie stehst Du zu Doping?

Fortschritt

Gestern noch Nachwuchs, heute Vorbild für die Kleinen

Ein kurzer Text über Idole und  Verantwortung.

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Als erwachsene*r Athlet*in wird sie Dir automatisch gegeben: Die Vorbildrolle. Wie bewusst oder unbewusst Du diese Rolle allerdings annimmst und füllst, entscheidest Du. Mit ein paar Gedanken wollen wir Die dabei helfen. 

Zu Dir werden Nachwuchsathlet*innen aufschauen und Du wirst ihnen Dein individuelles Verhalten vorleben. Das bringt Verantwortung mit sich. Diese Verantwortung, insbesondere gegenüber Jüngeren, kommt inner- und außerhalb Deiner Sportart zum Tragen. Agiere deshalb bewusst als Vorbild und gehe bewusst mit dem Beispiel voran, dass Du sein möchstest. Die Welt verändert sich weniger durch Deine Meinung, als durch Dein Vorbild. Auch Du trägst Deinen Teil dazu beitragen, Deine Sportart sauber zu halten. 

Wenn man als Athlet*in von den Idolen der Kindheit spricht, fallen einem meist nur die Personen ein, die als Poster an der Wand hingen oder im Fernsehen bei großen Events starteten. Dabei wird gerne vergessen, dass man damals schon im direkten Sportumfeld anfing, sich Vorbilder zu suchen: Die coolen Großen, die ältere Sportler*innen. 

Als erwachsene*r Athlet*in gehörst Du inzwischen selber zum exklusiven Club der Vorbilder. Jüngere schauen buchstäblich zu Dir auf sich und vielleicht einige sportliche Tricks ab. Und schon ist sie da, die Verantwortung. Sei Dir bewusst, dass alles, was man als ältere*r Sportler*in in Gegenwart vom Nachwuchs sagt und tut, auf sehr aufmerksamen Boden fällt. Es versteht sich also von selbst, dass man die Maßstäbe für sauberen Sport nicht nur an sportliche Abläufe, sondern auch an das Verhalten und die Sprache anlegt. Ganz nach dem Motto: Man lebt es nicht nur, man lebt es auch vor. Die eigene Vorbildfunktion zu erfüllen ist Voraussetzung für echten Erfolg! Sei Dir also bewusst, dass auch Du eine gewisse Verantwortung für zukünftige Athlet*innen und deren Verhalten trägst. 

Wer seine Erwartungen an die eigene Vorbildfunktion erfüllt, hat schon gewonnen!

Duale Karriere = Doppelt sicher

In der Blütezeit der Sportkarriere möchte man nicht an die Zeit danach denken. Aber genau das ist ein wichtiger Teil der eigenen Dopingprävention.

Die Grafik zeigt eine Zusammenstellung von Straßenschildern, die symbolisch für die Dualität von Beruf und Karriere stehen.

Eine Karriere im Hochleistungssport hat zur Folge, dass der Sport einen Großteil Deines Lebens bestimmt. In dieser Phase geben viele Athlet*innen andere Interessen und Hobbies auf und beschränken ihre sozialen Kontakte ausschließlich auf das sportliche Umfeld. Dabei versäumen sie, eine berufliche Alternative zur Sportlaufbahn zu entwickeln. Spätestens am Ende der Sportkarriere steht für jede*n dann aber die Frage im Raum: Was nun? 

Nicht nur auf den Sport konzentrieren

Je stärker sich Deine Biografie auf die sportliche Karriere fixiert, desto höher ist das Risiko, irgendwann in eine Situation zu kommen, in der Doping als vermeintliche Hilfe wahrgenommen wird. Denn wenn es außer dem Sport nichts für Dich gibt, das emotionalen Halt bietet und eine finanzielle Absicherung garantiert, steht schnell einmal alles auf dem Spiel, wenn keine Erfolge mehr erzielt werden. Die Versuchung, zu Dopingmitteln zu greifen, um drohende Gefahren abzuwehren, kann dann groß sein. Deshalb ist es sehr wichtig, dass Dein Lebensplan nicht nur auf der Grundlage Deiner Leistungen im Spitzensport aufgebaut ist. 

Aktive Lebensplanung

Plan B: Verliere nie aus den Augen, was Dir neben dem Sport ebenfalls Freude bereitet oder Dich beruflich interessiert. Eine Berufsausbildung nimmt große Angst vor dem Scheitern der Sportkarriere, ermöglicht Dir ebenfalls Erfolgserlebnisse und bietet eine sichere Basis für die Zeit nach dem Hochleistungssport. Die Eliteschulen des Sports, die Laufbahnberatung der Olympiastützpunkte und die Stiftung Deutsche Sporthilfe unterstützen Dich dabei mit vielfältigen Angeboten.

Laufbahnberatung

Um ein Umfeld zu schaffen, das Spitzenleistungen ermöglicht, bieten viele Olympiastützpunkte eine Laufbahnberatung an. Die Laufbahnberater*innen beantworten dir alle wichtigen Fragen zur schulischen oder beruflichen Laufbahn, zur Kombination von Ausbildung/Schule/Studium und Leistungssport, zu Bewerbungsstrategien oder zum freiwilligen sozialen Jahr. Sie unterstützen dich außerdem dabei, dein persönliches Umfeld so zu organisieren, dass es sich mit den Anforderungen des Leistungssports vereinbaren lässt.

Sporthilfe

Wenn du bereits Bundeskaderathlet*in bist, kannst du auf Unterstützung durch die Deutsche Sporthilfe hoffen. Das geht übrigens nur, wenn du die Athletenvereinbarung der Sporthilfe anerkennst. Das bedeutet auch ein klares Bekenntnis gegen Doping abzulegen.

Ernährungs- und sportpsychologische Beratung

Die Hauptaufgabe der Olympiastützpunkte liegt in der Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen Betreuung der Bundeskaderathlet*innen. Davon kannst auch du profitieren, wenn es soweit ist. Zum Beispiel mit einer Ernährungsberatung oder auch einer sportpsychologischen Betreuung um die Konzentration in Training und Wettkampf zu verbessern. Bundeskaderathlet*innen können sich an dem Olympiastützpunkt, dem sie regional zugeordnet sind, individuell beraten lassen.

Drei Grafiken, auf denen ein Rennradfahrer stürzt, dann niedergeschlagen am Boden sitzt und zuletzt jubelnd auf seinem Rad weiterfährt.

Mehr Schein als sein: Die reine Wahrheit des Tyler Hamilton

Der eindrückliche Erfahrungsbericht des ehemaligen Radprofis über seine Zeit als gedopter Leistungssportler.

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Tyler Hamilton Story

Der US-Amerikaner Tyler Hamilton ist ehemaliger Radprofi und gehörte unter anderem zu dem Team von Lance Armstrong. 2004 war er mit dem Gewinn der Goldmedallie bei den Olympischen Spielen in Athlen auf dem Höhepunkt seiner Karriere, als er positiv getestet wurde. 2009 folgte sein Karriereende nach erneuten Verstößen gegen die Anti-Doping-Bestimmungen. Doch er bestritt immer, gedopt zu haben, bis er im Mai 2011 im amerikanischen Fernsehen eine langjährige Dopingpraxis gestand. 

Im Video berichtet er offen von seinen Erfahrungen als dopender Athlet, dem belastenden Zwiespalt, mit dem er sich tagtäglich auseinandersetzen musste und seinen heutigen Gedanken zum Thema Doping.

In der Videothek stehen zwei weitere interessante Vidoes zur Verfügung, in denen Tyler Hamilton sehr konkrete Tipps für Athlet*innen und Eltern gibt.

Zur Videothek
„Mein Leben lang habe ich von einer Goldmedaille geträumt. Als ich es dann geschafft hatte, fühlte es sich überhaupt nicht so an wie erhofft. Von dem Punkt an wusste ich, dass das Wichtigste im Leben Ehrlichkeit ist."
Tyler Hamilton
Dopingsüberführter Radprofi

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