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ABP

Athlete Biological Passport

Der sogenannte biologische Athletenpass wird eingesetzt, um Manipulationen von Blut oder Blutbestandteilen nachvollziehen zu können. Ein von der Norm abweichender Wert kann, bei Überschreitung des vorgesehenen Grenzwerts, auch für ein indirektes Nachweisverfahren genutzt werden.

Weiterführende Informationen der WADA

ADAMS

Anti Doping Administration and Management System

Anti Doping Administration and Management System - ADAMS ist ein online-basiertes Meldesystem der Welt Anti-Doping Agentur (WADA). Athleten und Athletinnen aus dem Nationalen Testpool (NTP) und Registered Testpool (RTP) sind angehalten über dieses System ihren Meldepflichten nachzukommen.

ADAMS Login

ADB

Anti-Doping-Beauftragte/r

Der ADB ist ein Amt in Sportfachverbänden, das den NADA-Code sicherstellen und somit sauberen Sport im jeweiligen Verband gewähren soll. Zu seinen Aufgaben zählt u. a. Dopingprävention und die Zuordnung der Athleten zu den Testpools.

ADB-Broschüre als ePaper

 

Adrenalin

Adrenalin ist ein Hormon, das in der Nebennierenrinde gebildet und beispielsweise in Stress- oder Angstsituationen ins Blut ausgeschüttet wird. Im Körper bewirkt es eine schnelle Bereitstellung von Energie durch die Steigerung von Pulsfrequenz und Blutdruck. Zugleich verringert sich die Darmtätigkeit, und die Bronchien weiten sich. Dadurch wird der Körper leistungsfähiger. Viele Stimulanzien haben eine dem Adrenalin ähnliche leistungssteigernde Wirkung und stehen deshalb auf der Verbotsliste.

AICAR

Aminoimidazol-Carboxamid-Ribonukleosid

AICAR ist ein Medikament, das in den Stoffwechsel eingreift und durch die Aktivierung bestimmter Enzyme die Energiebereitstellung indirekt fördert. Tierversuche legen nahe, dass sich AICAR positiv auf die Ausdauerleistungsfähigkeit auswirkt.

NADAmed

Androgen

Androgene sind körpereigene oder synthetische Substanzen, die die Ausprägung der männlichen Geschlechtsmerkmale steuern. So zählt zum Beispiel das männliche Sexualhormon Testosteron zu den Androgenen. Viele Anabolika haben eine androgene Wirkung (Einfluss auf die inneren und äußeren Geschlechtsmerkmale). Androgene stehen auf der Verbortsliste.

Akromegalie

Dieses Krankheitsbild ist durch eine ausgeprägte Vergrößerung der Körperendglieder oder vorspringenden Teile des Körpers (Akren) gekennzeichnet. Hierzu zählen unter anderem Unterkiefer, Kinn, Nase und Augenbrauenwülste, aber auch Hände und Füße. Insbesondere am Herzen kommt es unter Umständen zu krankhaftem Muskelwachstum, das bis zum Herztod führen kann.

Alkaloide

Alkaloide sind chemische Verbindungen pflanzlichen oder tierischen Ursprungs, die häufig eine psychoaktive und eine mehr oder weniger ausgeprägte giftige Wirkung haben. Beispielsweise haben einige Alkaloide der Nachtschattengewächse eine halluzinogene Wirkung. In höheren Dosen konsumiert können sie tödlich sein. Alkaloide stehen auf der Verbotsliste.

Amfetamin

Amfetamine gehören zu der Gruppe der Stimulanzien. Das sind Aufputschmittel, die die körperliche Leistungsfähigkeit steigern und die Konzentration erhöhen kann. Amfetamin unterdrückt Müdigkeit und die Wahrnehmung von Erschöpfung. Sie sind im Wettkampf verboten und fallen unter das Betäubungsmittelgesetz.

Anabol

Als anabol werden Wirkstoffe bezeichnet, die Aufbau- und Wachstumsprozesse vor allem der Muskeln und Knochen fördern.

Anabolika

Anabolika sind Substanzen, die eine muskelaufbauende (anabole) Wirkung haben. Die klassischen Anabolika sind Steroidhormone, die zusätzlich auch eine androgene Wirkung (Einfluss auf die inneren und äußeren Geschlechtsmerkmale) haben. Ihr wichtigster Effekt liegt für Athletinnen und Athleten in der Förderung der Proteinsynthese (Eiweißherstellung) in den Muskelzellen. Somit kann durch verstärktes Training schneller mehr Muskelmasse produziert werden. Deshalb stehen Anabolika auch auf der Verbotsliste. Der Missbrauch von Anabolika kann schwere gesundheitliche Schäden auslösen wie Leberschäden, Vermännlichung bei Frauen, Brustvergrößerung bei Männern, Schädigungen des Herz- und Kreislaufsystems bis hin zum Herzinfarkt und Tod. Anabolika können auch eine Reduktion der körpereigenen Spermienbildung herbeiführen.

Androgen

Androgene sind körpereigene oder synthetische Substanzen, die die Ausprägung der männlichen Geschlechtsmerkmale steuern. So zählt zum Beispiel das männliche Sexualhormon Testosteron zu den Androgenen. Viele Anabolika haben eine androgene Wirkung (Einfluss auf die inneren und äußeren Geschlechtsmerkmale). Androgene stehen auf der Verbortsliste.

Anti-Doping-Gesetz

Das Anti-Doping-Gesetz umfasst sämtliche strafrechtliche Dopingtatbestände. Zudem regelt das Gesetz, dass das Selbstdoping strafbar ist. Damit werden erstmalig gezielt dopende Leistungssportlerinnen und Leistungssportler erfasst, die beabsichtigen, sich durch Doping Vorteile im organisierten Sport zu verschaffen. Strafbar ist seit Mitte Dezember 2015 auch der Erwerb und Besitz von geringen Mengen an Dopingmitteln für das Selbstdoping. Zudem wurden die Regelungen für Hintermänner und -frauen verschärft. Das Anti-Doping-Gesetz unterstützt die Strafverfolgungsbehörden, Doping-Netzwerke zu zerschlagen. Außerdem ist der Datenaustausch zwischen NADA, Gerichten und Staatsanwaltschaften durch das Gesetz erstmals gesetzlich geregelt.

Anti-Estrogene

Antiestrogene Medikamente verhindern die Umwandlung des männlichen Hormons Testosteron in das weibliche Hormon Östrogen. In der Medizin werden Antiestrogene zum Beispiel zur Behandlung von Brustkrebs oder zur Anregung des Eisprungs eingesetzt. Als Dopingsubstanzen werden sie von männlichen Athleten missbraucht, um bestimmte Nebenwirkungen von Anabolika zu unterdrücken: Antiestrogene sollen dem Effekt der Brustvergrößerung bei Männern entgegenwirken. Antiestrogene stehen auf der Verbotsliste.

A-Probe

Der bei einer Dopingkontrolle abgegebene Urin wird auf zwei Proben verteilt: Die A-Probe und die B-Probe. Beide Flaschen werden versiegelt, um Manipulationen auf dem Weg in das Labor auszuschließen. Die A-Probe muss mindestens 60ml fassen. Sie ist der eigentliche Analysegegenstand im Labor. Die B-Probe wird nur untersucht, wenn die A-Probe positiv ausfällt.

Video: Ablauf einer Dopingkontrolle

Asthma

Als Asthma wird eine anfallsweise auftretende schwere Atemnot bezeichnet, meist verbunden mit einer Verkrampfung der Bronchialmuskulatur. Asthmaanfälle können durch allergische Reaktionen, durch Infektionen oder durch körperliche Überanstrengung ausgelöst werden.

Athleten­vereinbarung

Die Athletenvereinbarung regelt das Rechtsverhältnis zwischen dem jeweiligen Sportverband und dem Athleten/ der Athletin u.a. in Bezug auf Anti-Doping-Bestimmungen. Sie ist vornehmlich für (Bundes-)Kader/ Nationalmannschaftsathletinnen und -athleten relevant. Mit Unterschrift der Athletenvereinbarung bekennen sich Sportlerinnen und Sportler auch zu einem fairen sportlichen Wettkampf. Da die Vereinbarungen oftmals auch über das Thema Anti-Doping hinausgehen, hat die NADA dafür keine Vorlage. Grundsätzlich sind die Spitzenverbände verantwortlich für die Schließung dieser Vereinbarungen. U.a. auf der Website des DOSB gibt es weitere Informationen zu diesem Thema.

Zur Homepage des DOSB

ATP

Allgemeiner Testpool

Alle Bundeskaderathleten und Bundeskaderathletinnen, die nicht bereits dem Registered Testing Pool (RTP) oder dem Nationalen Testpool (NTP) angehören, sind dem Allgemeinen Testpool zugeordnet. Angehörige des Allgemeinen Testpools kommen ihren Meldepflichten mit Hilfe des Athletenmeldeformulars nach. Hier werden u.a. Angaben zum Wohnsitz und sonstigen regelmäßigen Aufenthaltsorten sowie zu einem Rahmentrainingsplan gemacht.

Athletenmeldeformular

Atypisches Analyseergebnis

Ein Bericht eines von der WADA akkreditierten Labors oder eines anderen, von der WADA anerkannten Labors, der weitere Untersuchungen gemäß dem Standard for Laboratories und zugehörigen technischen Dokumenten erfordert, bevor ein von der Norm abweichendes Analyseergebnis festgestellt wird.

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