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Katheter

Katheter sind medizinische Geräte, meist Röhrchen oder Schläuche, mit denen Hohlorgane entleert oder gefüllt werden können. Es gab diverse Betrugsversuche, bei denen Athleten Urin einer anderen Person mithilfe eines Katheters in ihre eigene Blase gespült haben, um so einem Dopingverstoß zu entgehen. Katheterisierung gehört zu den verbotenen Methoden.

Koffein

Koffein steht seit 2004 nicht mehr auf der Verbotsliste und ist somit im Sport seither nicht mehr verboten. Sportler dürfen Koffein zu sich nehmen. Koffein steht aber weiterhin auf der sogenannten Monitoring List der Welt Anti-Doping Agentur (WADA). Hier sind verschiedene Substanzen zu finden, die sich in einem Beobachtungsstatus befinden, aber nicht verboten sind.

Zur Verbotsliste und Informationen zum Monitoring Programm

Kokain

Kokain ist ein Alkaloid, das aus den Blättern des in Südamerika beheimateten Cocastrauchs gewonnen wird. Kokain wird als Rauschdroge geschnupft, gespritzt oder (als sogenanntes Crack) geraucht. Es entfaltet im Zentralnervensystem eine anregende, stimmungsaufhellende Wirkung bis hin zur Euphorie. Kokain zählt zu den im Wettkampf verbotenen Stimulanzien. Der nachgewiesene Konsum von Kokain zieht gegebenenfalls aber auch strafrechtliche und/oder verbandsinterne disziplinarische Maßnahmen nach sich.

Kölner Liste

Die Kölner Liste ist eine Initiative des Olympiastützpunktes Rheinland. Das Institut für Biochemie der Deutschen Sporthochschule Köln untersucht ausgewählte Chargen von Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) auf ihre Inhaltsstoffe. Die Ergebnisse werden auf der Kölner Liste veröffentlicht. Damit stellt die Kölner Liste eine Orientierung für Leistungssportler im Umgang mit NEM dar. Für Nahrungsergänzungsmittel gibt es jedoch nie eine 100% Garantie für Reinheit!

Kontaminierung

Kontaminierung bedeutet Verschmutzung oder Verunreinigung. In der Anti-Doping-Thematik ist damit die Verunreinigung eigentlich nicht verbotener Mittel durch dopingrelevante Substanzen gemeint.

Kontrollsystem

Die NADA führt bei allen im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) organisierten Sportfachverbänden sowie über bilaterale Vereinbarungen mit einigen Verbänden/Veranstaltern, die nicht Mitglied im DOSB sind, Dopingkontrollen durch. Im Mittelpunkt des Doping-Kontroll-Systems stehen die intelligente Planung und die Koordinierung von Dopingkontrollen im deutschen Spitzensport sowie die Weiterentwicklung des Doping-Kontroll-Systems in Deutschland. Zum Schutze der sauberen Athletinnen und Athleten werden sowohl außerhalb als auch innerhalb von Wettkämpfen Kontrollen durchgeführt. Trainingskontrollen werden ausschließlich bei Kaderathleten und -athletinnen durchgeführt. Wettkampfkontrollen können auch bei anderem Athletinnen und Athleten stattfinden, die an das Anti-Doping-Regelwerk angeschlossen sind. Neben der intelligenten Steuerung und Verteilung der Kontrollen, gehört auch die zielgerichtete Beauftragung unterschiedlicher Analysemethoden zu den Aufgaben des Dopingkontrollsystems. Alle Dopingkontrollen werden nach dem weltweit gültigen Standard für Dopingkontrollen und Ermittlungen durchgeführt. Ein einheitliches Kontrollsystem, standardisierte Abläufe, professionell ausgebildetes Personal und klar formulierte Rechte und Pflichten gewährleisten in Deutschland eine gleichbleibende Qualität der Dopingkontrollen.

Kortisol, Kortison

Kortisol und Kortison sind körpereigene Hormone, die zur Substanzklasse der Glukokortikoide zusammengefasst sind. Sie werden in der Nebennierenrinde gebildet und spielen bei vielen Stoffwechselprozessen eine wichtige Rolle. In der Medizin werden synthetisch hergestellte Abkömmlinge von Kortison und Kortisol aufgrund ihrer entzündungshemmenden, die Immunabwehr unterdrückenden Wirkung verwendet. Die Substanzen können im Sport aufgrund ihrer euphorisierenden und schmerzstillenden Wirkung missbraucht werden und stehen deshalb auf der Verbotsliste. Athletinnen und Athleten müssen eine Ausnahmegenehmigung (TUE) beantragen, wenn sie Kortison systemisch im Wettkampf benötigen.
 

Kreatin

Der vorwiegend in Niere gebildete Stoff Kreatin wird oft mit großer Wirkung zur Leistungssteigerung beworben. In der Tat kann die künstlich zugeführte und hochdosierte Einnahme bei kurzen, hochintensiven Belastungen von Vorteil sein: Die Bildung schnell verfügbarer Energiespeicher in der Muskulatur wird begünstigt. Über diese maximal 30-sekündige Belastungsart zeigt Kreatin jedoch keinen eindeutigen Effekt und nach Absetzen des Präparats verschwindet dieser gänzlich. Außerdem beklagen sich einige Kreatinkonsumenten, dass die Muskulatur schneller „zumacht“.

Kronzeugenregelung

Ein Athlet/eine Athletin, der/die selber gegen die Anti-Doping-Bestimmungen verstoßen hat, kann mit seinen/ihren Aussagen wesentlich zu der Aufklärung weiterer Verstöße beitragen. Solche Aussagen können eine eigene Strafminderung bewirken. Diese sogenannte Kronzeugenregel soll zur Aufdeckung größerer Dopingstrukturen beitragen.

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