Zum Inhalt springen

Indirektes­nachweis­verfahren

Bei indirekten Nachweisverfahren wird nicht die gesuchte Dopingsubstanz selbst in der Probe nachgewiesen, sondern deren Auswirkungen auf bestimmte Werte (z.B. Blutwerte). So wird zum Beispiel das Verhältnis von Testosteron und Epitestosteron im Körper untersucht, um Hinweise auf Doping mit Testosteron zu erhalten. Ein anderes Beispiel ist der indirekte Nachweis von EPO anhand des Hämatokrits, also des Anteils der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) im Blut.

Insulin

Insulin ist ein Hormon, das in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird. Es wirkt blutzuckersenkend und reguliert die Blutzuckerkonzentration. Insulin steht auf der Verbotsliste, weil es von gesunden Menschen als Anabolikum missbraucht werden kann. Diabetiker, die Leistungssport betreiben, müssen eine Ausnahmegenehmigung (TUE) beantragen.

TUE

Intramuskulär

Als intramuskulär wird die Verabreichung eines Medikaments bezeichnet, wenn es direkt in einen Muskel gespritzt wird.

Intravenös

Als intravenös wird die Verabreichung eines Medikaments bezeichnet, wenn es über eine Spritze oder einen Schlauch direkt in die Vene geleitet wird.

IRTP

International Registered Testing Pool

Auch die internationalen Fachverbände teilen ihre Athleten und Athletinnen in einen Testpool ein. Zusammen mit den A-Kader Athleten und Athletinnen der Risikogruppe A stellt der iRTP die Gesamtheit des Registered Testing Pool (RTP) dar. 

Isoton

Der Begriff wird oft in Verbindung mit Sportgetränken verwendet. Isoton bedeutet, dass die Konzentration an gelösten Teilchen genauso hoch ist wie die im Blut. Isotone Sportgetränke verweilen am kürzesten im Magen und ihre Nährstoffe und Mineralien können am schnellsten genutzt werden. Solche Getränke sind dann sinnvoll, wenn lange Ausdauerbelastungen bestritten werden.

Mehr zum Thema Ernährung im Sport

Title

Title